Itinerary

Highlights

  • Daedalus/Zabargad/Rocky Island
  • Die Marinepark Süd Tour startet von Port Ghaleb aus – nach 2 Tauchgängen geht es direkt in Richtung Süden zum Daedalus Riff. Schon von weitem zu sehen ist der markante Leuchtturm von Daedalus. Das Riff erstreckt sich über eine Länge von mehr als 1,2 km. Steilwandtauchen in der regelmäßig vorhandenen Strömung und Haibegegnungen kennzeichnen die Tauchgänge rund um Daedalus.
  • Nun geht es weiter zu den Riffen von Zabargad und Rocky Island, den am weitesten südlich gelegenen Inseln im ägyptischen Roten Meer. Unzählige Weich- und Hartkorallen erwarten die Taucher hier im tiefen Süden. Auf dem Rückweg fahren wir die Plätze von Sataya, Malahi, Abu Diab, Shaab Maksur, Shaab Claudia, Abu Galawa und Gota Sharm an, so dass für ausreichend Abwechslung gesorgt ist! Auch hier erwarten Euch mit großer Regelmäßigkeit Haibegegnungen – nur rund ein halbes Dutzend Safariboote laufen diese weit südlich gelegenen Riffe an.
  • Bevor wir wieder im Hafen Port Ghaleb einlaufen, ist das Elphinstone Reef ein weiteres Vergnügen! Die nördliche Spitze bietet die besten Bedingungen, um einige Hammerhaie bei einem "early morning" Tauchgang zu treffen.
Verfügbarkeiten get_app Touren

Elphinstone

Von Marsa Alam aus fährt das Boot ca. eineinhalb Stunden nach Norden zum Elphinstone-Riff! Das Riffdach des Elphinstone Riffs liegt je nach Wasserstand in einer Tiefe zwischen einem und drei Metern. Starke Oberflächenströmungen und viel Bootsverkehr machen das Schnorcheln hier unmöglich.

Taucher können sich jedoch direkt in ein herausforderndes Vergnügen stürzen! Das Riff ist bekannt für seine außergewöhnliche Artenvielfalt und natürlich auch für die Sichtung von Großfischen. Im Norden tauchen wir auf einem abfallenden Plateau von 18 bis 40 Metern und im Süden auf den Unterwasserterrassen. Die West- und Ostwand fallen steil in die Tiefe ab. Das Elphinstone Riff hat eine Gesamtlänge von ca. 600 Metern und eine Breite von 70 Metern.
In großer Zahl können wir Hart- und Weichkorallen in allen Farben sehen. Dazu gesellen sich Schildkröten, Muränen, Longimanus, Hammerhaie und so ziemlich alles, was das Rote Meer zu bieten hat.

Daedalus

Mit einer Länge von 600 bis 750m und eine Breite im Norden von 100m und im Süden von 300m ist Daedalus ein sehr großes Riff. Im Süden steht ein Leuchtturm, der die Schiffe nachts weist. Hier kann man einkaufen, sich die Füße vertreten oder den Leuchtturm erklimmen. Auf der Nordseite gibt es eine Steilwand, die Richtung Osten auf einer Tiefe zwischen 18 und 40m in mehrere lagunenähnlichen Plateaus übergeht. Dort im Blauwasser findet man die Hammerhaie. In der Regel sind je nach Strömung mehrere Gruppen von je 12 bis 25 Tieren anzutreffen.
Fast alle Boote, die am Daedalus ankern, werden in den frühen Morgenstunden ihre Zodiacs in den Norden senden. Die beste Stelle, um ins Wasser zu gehen, ist an der nordwestlichen Ecke.
Es lohnt sich - immer in Sichtweite zum Riff - etwas ins Blauwasser zu tauchen und auf 20 oder 25 Metern Tiefe einfach abzuwarten. Sollte sich nichts blicken lassen, taucht in aller Ruhe auf der gleichen Tiefe in südöstlicher Richtung um die Riffspitze. Auf der Ostseite liegen zwei Lagunen, in deren Nähe die Hammerhaie dann meist aus der Tiefe kommen. Im ersten Moment werdet Ihr meist nur ein Tier sehen. Es wird in einigem Abstand an Euch vorbeitauchen und sich auf die Seite legen, um Stärke zu demonstrieren. Bleibt, wo Ihr seid. Geht auf keinen Fall tiefer oder folgt dem Hai – er wird auf jeden Fall in der Tiefe verschwinden. Solltet Ihr jedoch geduldig abgewartet haben, werden die anderen Tiere der Gruppe aus der Tiefe kommen und Eure Nähe suchen. Wenn Ihr ihnen zu nah kommt, werden sie abtauchen. Bleibt Ihr aber, wo Ihr seid, oder steigt sogar ein paar Meter auf – ja, ja, die böse Nullzeit - folgen die Tiere in der Regel. Dann habt Ihr die Möglichkeit, dieses Schauspiel bis zu 20 Minuten zu genießen.

In der Nähe liegt auch der so genannte „Manta Point“ mit seiner farbenfrohen Riffwand. Die gesamte Ostseite ist ein erstklassiger Spot. Man sollte immer mal unter sich in die Tiefe oder ins Blauwasser schauen - es werden ständig große Jäger in Sicht sein.
Die Westseite mit ihren Einkerbungen beherbergt eine der größten Anemonenkolonien im Roten Meer. Über 200, mit ihrer roten Außenhülle und zartgelben bis grünlichen Färbung, haben sich auf einer Breite von gerade mal 10 Meter auf engstem Raum am Riff festgesaugt. Bis über 50m Tiefe reicht diese Kolonie. Aber weiter Richtung Süden verschlägt es einem endgültig den Atem. Dort sitzt eine gigantische Hartkoralle, bei deren Anblick man sich winzig vorkommt: Wie ein Wasserfall stürzt sie von 4 auf 19m herab. Leider sind schon die ersten Schäden zu erkennen.
Im Süden von Daedalus liegt ein Plateau mit großen und kleinen Blöcken - ein guter Platz für den Fuchshai. In der Nähe liegt Geröll und Stahl vom Leuchtturm. Muränen und Zackenbarsche schlummern darin. Außerdem könnt Ihr hier Schildkröten, graue Riffhaie, jagende Makrelen und Thunfische sowie natürlich Steinfische und Schnecken finden.
An der südlichen Drop-off-Kante des Plateaus findet man eine kleine Anemonenkolonie. Das Besondere an ihr ist das Zusammenleben farblich verschiedenster Gattungen auf engem Raum. Im oberen Bereich begegnet man häufig Hochseehaien, wie dem Longimanus und dem Seidenhai.

Auch Daedalus ist ein Außenriff und Marinepark. Abgesehen von den allgemeinen Bestimmungen sollte Jeder, der hier tauchen geht, in der Lage sein, mit wechselnden, teils starken Strömungen, hoher Welle und Zodiacs zurechtzukommen. Außerdem empfiehlt sich ein Deepdive-Specialty.

Shaab Sharm/Gota Sharm

Gota Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.
Auf dem östlichen Plateau findet man den Langnasenbüschelbarsch in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Gota Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thunfische und Barrakudas zu treffen.

Abu Galawa Kebir

An Abu Galawa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Nebenriffe, die alles bieten, was es im Roten Meer zu sehen gibt. Blaue Geweihkorallen, wunderbaren Landschaften.
Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ gehört der Dampfschlepper von Abu Galawa, die „Tien Hsing“, zu den schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Sie war ein Hafenschlepper, der 1935 in Shanghai gebaut wurde. Mit einer Länge von 36m, einer Breite von gut 7m und etwa 3m Tiefgang war es für diese Zwecke ein eher kleines Schiff. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in einer Tiefe von 12-13m in leichter Schräglage auf der Westseite hinter dem Kanal.

Das Wrack ist auf der Steuerbordseite gut zu erkennen, weniger hingegen auf der Backbordseite, so viele Korallen wachsen auf ihm!

Der Korallengarten auf der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch hier kann man prima Nachts tauchen.

Abu Galawa Soraya

Eine Segelyacht aus den USA ist bei "Abu Galawa Soraya" 1980 gesunken und seither von sehr vielen Weich- und Hartkorallen besiedelt worden. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Aber nicht nur das toll bewachsene Wrack überzeugt hier.
Hornhechte, Blaupunkt-Stechrochen, Rotmeerfahnenbarsche, Rotmeer-Füsiliere und freischwimmende Riesenmuränen können wir bei diesem Tauchspot mit etwas Glück genauso entdecken und bestaunen. Was viele freuen wird - "Abu Galawa Soraya" eignet sich auch für einen Nachttauchgang und was gibt es Schöneres, als die verschiedenen Wrackbewohner der Nacht aufzusuchen!?
Mit Licht ausgestattet sehen wir im Inneren des Wracks auch untertags die vielen Glasfische, die sich die Yacht schon lange zu eigen gemacht haben. Auch auf dem sandigen Boden warten zudem noch viele Überraschungen zwischen den Korallentürmen und -blöcken.

Sataya Gota Soraya

„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.
Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Shaab Claude

Shaab Claude ist etwa 150m lang und 60m breit bei einer Maximaltiefe von 24m. Boote ankern meist im Süden, weil dort in 10m Tiefe der Höhleneingang liegt. Auch den meisten Fisch findet man im südlichen Bereich des Riffs. Hier leben z.B. Fledermausfische, Drücker, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleons sind keine Seltenheit.

Oft erschwert eine Strömung aus Norden das Tauchen auf der Westseite über dem Korallengarten oder macht es ganz unmöglich. Nach einer holprigen Fahrt mit dem Zodiac bis zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Drifttauchgang auf der Ost- oder Westseite belohnt.

Shaab Maksur

Maksur liegt 15 bis 20 Minuten von Shaab Claude und Abu Galawa entfernt. Es ist 350 bis 400m lang und hat drei Plateaus, davon eines - untypisch für ein Außenriff - auf der Westseite. Die Strömungen sind ähnlich wie bei Elphinstone, denn beide Riffe haben fast exakt die gleiche Ausrichtung.
Das Südplateau besteht eigentlich aus zwei Ebenen. Die erste reicht von 18 bis 35m, die zweite von 35 bis 42m. Beide haben eine Länge von 50 bis 60m und eine Breite von 40m. Am Ende geht es steil abwärts auf 80m, danach in eine Schräge weiter bis 120m, bevor das Riff vollends in der Tiefe verschwindet.

Die Westseite hat etwas Besonderes, denn abgegrenzt von einem Korallengarten und einem Block am Ende liegt in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune, die mit einer Tiefe von 13-16m und einer Breite von 20m sehr schön eingebettet ist. Hier liegen einige Wrackteile von einem alten Safariboot, das nach 14 Tagen im Dienst aufs Riff gefahren ist. Die Aufbauten wurden über Bord geschmissen und der Rumpf wurde in die Werft zur Rekonstruktion gebracht. Mittlerweile ist das Riff sehr schön um die Wrackteile herum gewachsen.

Der östliche Bereich ist Steilwand und im Norden gibt es ein weiteres Plateau in einer Tiefe von 20 bis 37 Metern, auf dem sich kleinere Hügel und ein Korallengarten befinden. Hier können, wie überall bei diesem Riff, Fallströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt gibt es noch mal zwei Zinnen, die durch einen 8m tiefen Spalt vom Riff getrennt sind.

Sheleniat

Das Riff hat eine Breite von 150m und eine Länge von 200m. Mit einer Tiefe von 16m gehört es zu den sehr flachen Tauchplätzen. Die Korallen sind hier überwiegend niedere Kulturen, also meist nur 50cm hoch. Die 2 bis 4m hohen Hügel sind das optimale Revier für Riffbarsche.
Auf der Westseite befinden sich zwei große Lagunen, die innen auf 6m Tiefe miteinander verbunden sind. Sie sind bewachsen mit Geweih- und Bergkorallen. Auf dem sandigen Grund findest du Grundeln und Krebse, die dort symbiotisch leben.

Der Norden ist begrenzt durch einen lang gezogenen Block. Auf der Westseite hingegen stehen vier Korallenhügel von 2 bis 8m Höhe.

Die Ostseite hat eine lang gezogene Riffwand mit einzelnen Bergkorallenfeldern und im Außenbereich vereinzelt 2m hohe Türmchen. Die Vielfalt der Korallen und Fische ist hier unbeschreiblich!

Im Süden befinden sich einzelne Lagunen und eine uralte Koralle, die Heimat ist für Fledermausfische, große Zackenbarsche und Muränen.

Dies ist ein guter Nachtanker- und Nachttauchplatz.

Um die Hügel herum wechselt die Strömung oft und bildet Verwirbelungen.

Shaab Malahi

ShaabMalahi hat eine Länge von 100m und eine Breite von 60m. Die Tiefe variiert von 22m bis 6m im Innenbereich. Nur auf der Ostseite nach etwa 50m gibt es eine Drop-off-Kante.
Das Riff ist ein Gewirr aus Blöcken, die das Areal fast kreisrund einschließen. Sie ragen teils 16 bis 20m steil empor und im oberen Bereich hat sich ein Überhang gebildet.

Das Labyrinth aus Blöcken ist am entspanntesten mit einem Guide zu betauchen, außerdem variiert die Tauchtiefe oft und teils extrem, so dass die Ohren hier Höchstleistungen erbringen müssen.

Die Kanäle haben einen Durchmesser von 2 bis 8m, die Lagunen fast 15m. In dem verzweigten Labyrinth vertaucht man sich schnell, aber Richtung Süden findet man immer einen Ausgang.

ShaabMalahi gibt Dir die Möglichkeit, die Entstehung von Riffen zu betrachten, denn aufgrund der Witterung ist dieses Riff immer in Bewegung. Hier sollte man in den überwachsenen Gängen und Höhlen auf herunterfallende Gegenstände achten.

Im Westen befindet sich ein Block, auf dem eine Tischkoralle thront. Leicht südlich gibt es einen kleineren Block, der nur noch von ein wenig Stein gehalten wird und an ein Bügeleisen erinnert. Dort ist auch ganz in der Nähe der Ankerplatz. Hinter und unter dem Boot ist eine Sandfläche, die in etwa 20 Meter Tiefe, weit in den Süden laufend, einige schöne große Blöcke beherbergt. Im ihrem Südosten gibt es zwei Blöcke, die ausschauen, als ob sie mit Tischkorallen verbunden wären. Hier und etwas weiter nördlich gibt es Schwärme von Wimpelfischen. Aber in diesem Gebiet gibt es überhaupt viel zu entdecken.

Erg Abu Diab

Dieser Spot ist typisch für die Artenvielfalt des südlichen Roten Meeres, aber auch bekannt für Begegnungen mit großen Haien. Häufig trifft der Taucher auf Gruppen von Hammerhaien, die größte Anzahl, die auf einmal beobachtet wurde, lag bei über 50 Tieren. Aber auch das Zusammentreffen mit Grauen Haien und Fuchshaien ist hier wahrscheinlich und mit viel Glück darunter auch ein Longimanus.

Zabargad

Zabargad hat zwei Schiffswracks zu bieten, die beide im sporttaucherfreundlichen Bereich liegen. An der Ostseite findet man zwischen 1 - 24 Metern Tiefe ein 70 m langes und etwa 10 m breites Wrack, über dessen Namen und Geschichte schon lange gerätselt wird. Man nimmt an, dass es sich um ein russisches Motorfrachtschiff handelt, das nach einer Kollision oder Explosion an Bord den Schutz der Insel suchte und dort sank – dafür würden die Schäden im Heckbereich sprechen. Der Bewuchs des Wracks lässt auf eine Untergangszeit in den 1950er bis -60er Jahren schließen.

An der Südostseite befinden sich im oberen Riffbereich viele Höhlengänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer findet. Auf der Westseite von Zabargad können neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safarischiffs „Neptuna“ betaucht werden, das hier im Jahr 1981 sank. Auf dem sandigen Grund in knapp 24 Metern findet man heute vereinzelt Zeugnisse des Untergangs: einen Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät sowie eine Tauchflasche. Vom Wrack des Schiffes fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur langsam steiler wird, kann das Safariboot nicht weiter in die Tiefe abgerutscht sein, muss also irgendwo in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es damals, als das Heck schon unter Wasser lag, noch ein Stück weiter, während die besagten Gegenstände über Bord fielen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht lokalisiert werden und bleibt somit eines jener Geheimnisse, mit denen das Rote Meer noch immer aufwarten kann.

Safari-Boote suchen zum Ankern meist an der Südseite der Insel Schutz - hinter einer großen Lagune. Um die Lagune herum, die ca. 10-12 Meter tief ist, geht es steil hinunter in Tiefen bis über 50 Meter. Man kann das Innere der Lagune über zahlreiche Durchgänge durch den Fels, der sich um die Lagune erhebt und üppig mit bunten Weichkorallen bewachsen ist, erreichen.

Rocky Island

Die Insel hat eine Ausdehnung von 300m mal 80m und besitzt ringsum ein Saumriff. Jenseits geht es abwärts bis weit über 100m.
Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und Halbhöhlen, wo sehr oft Weißspitzenriffhaie schlafen. Noch mehr sind der Osten und Westen echte Shark Points, denn hier stehen die Haie in einer Strömung, die aus Norden kommt und auch riesige Schwärme von Sardinen und ihren Räuber, die Thunfische, herantreibt.

Der Norden dagegen ist eine tief eingekerbte steile Wand mit Vorsprüngen und Überhängen. Der Bewuchs aus verschiedenen Korallen ist ein Leckerbissen für Schnecken. Hier trifft man manchmal Delphine.

Im südlichen Bereich, kurz vor der Westecke, erscheint in 60-70m Tiefe, also nur für technische Taucher erreichbar, das Wrack der „Maiden“. Dieses Luxusschiff wurde 2002 gefunden. Seine ehemalige Glocke steht bei der Umweltorganisation Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (Hepca) im Büro.

Auch rund um Rocky Island gelten wieder Marineparkregeln und durch verschiedenste Strömungen ist es ein sehr anspruchsvolles Riff.

Touren

Day 1

Ankunft

Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam und Transfer zum Boot.
Einchecken, Abendessen und man verbringt die erste Nacht im Hafen


Abfahrt

Abfahrt am Morgen.
Einweisung auf dem Boot,
Tauch-, Sicherheits- und Ausrüstungsbriefing.
Tauchgänge an Abu Dabab

Day 2

Day 3

Daedalus Riff

3 Tauchgänge am Daedalus Riff


Daedalus Riff

3 Tauchgänge am Daedalus Riff

Day 4

Day 5

Rocky Island

Tauchgänge um
Rocky Island und Zabargad


Sataya

Tauchgang an
Satya
Shaab Claude
Abu Galawa Soraya
Nachttauchgang an Gota Bohar

Day 6

Day 7

Rückfahrt

Tauchgang am Elphinstone Riff und Abu Dabab
Rückfahrt zum Hafen.
Alle Teilnehmer erhalten mindestens 20 Stunden Sicherheitsruhe vor dem Flug.
Übergabe von Lehrmaterial / Videos


Auschecken

Frühstück und Check out spätestens um 10 Uhr.
Transfer zum Flughafen oder Hotel.

Day 8